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AUSBILDUNGSMESSE 2019

Ausgezeichnetes Team am Stand

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Lehrlinge geben Tipps

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Fotos: TB, N. Kees

Gut, dass es die Ausbildungsmesse in der Region gibt. Das sehen nicht nur die Betriebe des Landkreises so, sondern auch Daniel Zeck, Andreas Weigel und Quirin Schneider. Sie haben die Realschule abgeschlossen und sind Baufacharbeiter im zweiten Ausbildungsjahr bei den Firmen Bauer/Thaining, Stangl/Türkenfeld und Amberg/Fuchstal.

Sie waren bereit, auf der Messe als Botschafter für ihre Zukunftsbranche Rede und Antwort zu stehen. Und Fragen gab und gibt es genug, denn die Schulabgänger sind an konkreten Informationen zum jeweiligen Berufsbild sehr interessiert. Daniel, Andreas und Quirin sind über ein Praktikum und/oder über einen Betrieb in der Familie zu ihrem Berufswunsch gekommen. An der Ausbildung gefällt ihnen, dass man gerade im ersten Lehrjahr die Vielseitigkeit der Bauberufe mitbekommt. Sie finden es gut, wenn ihnen ihr Lehrbetrieb auch mal was zutraut und sie die Möglichkeit haben, verschiedene Fähigkeiten zu erwerben und anzuwenden.

Den zukünftigen Azubis möchten sie aber auch ein möglichst realistisches Bild vom Alltag auf dem Bau vermitteln – die Arbeit auf der Baustelle beginnt früh und die Kälte im Winter sowie die Sonne im Sommer darf man nicht unterschätzen. Aber man gewöhnt sich an alles und kann sich auf die Anerkennung der sichtbar geleisteten Arbeit freuen. Ein großer Pluspunkt sind außerdem die interessanten Verdienstmöglichkeiten auf dem Bau – das hat sich mittlerweile schon ganz gut herumgesprochen.

Virtuell durchs neue Zuhause

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Fotos: TB, N. Kees

Und, hast du schon einen Plan für deine Zukunft? Diese Frage hören Schüler gegen Ende ihrer Schulzeit wohl ständig. Entweder kommt sie von den Lehrern oder von der Familie. Wer sich für das breite Feld der Bauberufe interessiert, der kann zum Beispiel als Bauzeichner/in arbeiten. Dabei erstellt man Grob- und Detailpläne für Bauobjekte. Früher entstanden diese am Reißbrett, heute werden Computerprogramme dafür eingesetzt.

Und die Entwicklung geht ständig weiter – Simulationstools zeigen dem Kunden, wie sich die Standortverhältnisse (Lichteinfall, Blickrichtungen) auf das zukünftige Gebäude auswirken werden. Mittels 3D-Druck kann zudem ein maßstabsgerechtes Modell des Hauses erstellt werden. Auch die Detailplanung der Räume lässt sich besser erfassen, wenn man sich probehalber schon einmal darin bewegen kann. Das geht über VR-Brillen, die den Nutzer direkt in die Umgebung versetzen. Man kann vom Wohnzimmer ins Büro „gehen“ und sich bereits erste Gedanken über die sinnvolle Gestaltung machen. Auch um die Programmierung dieser virtuellen Rundgänge kümmern sich die Bauchzeichner/innen.

Ausbildungsmesse Landsberg 2018

 

#Chancen

Alljährlich bietet die Landsberger Ausbildungsmesse Absolventen verschiedener Schulrichtungen Raum und Möglichkeiten, mit potenziellen Arbeitgebern und Ausbildern ins Gespräch zu kommen. Fotos: TB

 

 

#Treffpunkt

Gebündelte Kompetenz in Sachen Ausbildung: Vertreter der Landsberger Bauinnungsbetriebe standen den interessierten Schülern und Schülerinnen Rede und Antwort. Am Stand trafen Auszubildende und solche, die es werden wollen, aufeinander. Bereitwillig wurden Erfahrungen und Tipps weitergegeben. Fotos: TB

 

 

#DeinWeg

Einer, der voll und ganz mit seiner Ausbildungswahl zufrieden ist: Thomas Ruhland (Auszubildender im 2. Lehrjahr bei der Firma Niedermeier, Windach).

Sein Ausbildungsweg zählt nicht zu den bis dato üblichen und ist daher bemerkenswert: Für ihn war schnell klar – er möchte eine Ausbildung in einem regionalen, kleineren Bau-Betrieb machen. Und das Ganze mit dem Abizeugnis in der Tasche. Seine Begeisterung ist nicht ausschließlich familiär begründet: Er hält es für sehr wichtig, den späteren Beruf von Grund auf kennenzulernen.

Gerade, wenn sich ein Studium, beispielsweise des Bauingenieurswesens, anschließt. So wird es bei ihm auch der Fall sein. Diese Variante hat er dem dualen Studium (Uni/Betrieb parallel) vorgezogen. Er fühlt sich in seinem Ausbildungsbetrieb sehr wohl und schätzt am Handwerk das Praxisnahe. Er betont, dass jeder im täglichen Leben die Ergebnisse handwerklicher Leistung nutzt und dass daher die ausführenden Berufe auch die entsprechende Wertschätzung erfahren sollten. Foto: TB

 

#FokusBerufsschule

Auf der Ausbildungsmesse trifft man nicht nur auf mögliche Arbeitgeber, auch mit der Berufsschule kann man bereits in Kontakt kommen. Zum Beispiel mit Marcus Nagel, Berufsschullehrer für die Bauberufe an den Beruflichen Schulen Landsberg. Er freut sich, dass die Bauberufe – mit derzeit zwei 10. Bauklassen – nach wie vor gefragt sind. Er konstatiert einen Wandel in der Ausbildungslandschaft: Kamen früher die Lehrlinge ganz klassisch aus der Mittelschule, so ist das Spektrum heute bunt gemischt: Realschule, FOS, Gymnasium und Schüler/innen mit bereits einer abgeschlossenen Ausbildung.

Für ihn steht fest: Eine handwerkliche Ausbildung stellt einen Schritt auf dem Weg des lebenslangen Lernens dar, und auf diesem Weg können weitere schulische und praktische Module dazukommen.

Diese Tatsache versucht er bei den Informationsveranstaltungen zum schulischen Übertritt bereits den Eltern der Grundschüler ans Herz zu legen: Es gibt nicht nur die eine Schulausrichtung, sondern das System ist durchlässig und das „Berufs-Haus“ entsteht aus verschiedenen Bausteinen, von denen jeder seine Berechtigung hat. Foto: Schulberatungsstelle Obb.-Ost

 

 

 

Ausbildungsmesse Landsberg 2017

Wie jedes Jahr ein gefragtes Ereignis – die Landsberger Ausbildungsmesse 2017. Profis und zukünftige Bau-Lehrlinge tauschten Informationen und eröffneten Perspektiven. Wie immer stark vertreten war das Bayerische Bauhandwerk durch die Landsberger Bauinnung. Als positiver Trend der letzten Jahre zeigt sich, dass die Attraktivität des Bauhandwerks weiter zunimmt. Aber auch die gelingende Eingliederung von Flüchtlingen in den Ausbildungsmodus sorgt für zukunftsweisende Impulse. Wenn dann überzeugte Azubis ihren zukünftigen Nachfolgern ihre Begeisterung fürs Bauen weitergeben, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen (Foto: N. Kees)

Ausbildungsmesse Landsberg 2016

Ausbildungsmesse Landsberg 2015

Seit inzwischen sechs Jahren geht es dem Team der Ausbildungsmesse darum, den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern und Schülern ein Netzwerk aus regionalen Unternehmen zu präsentieren. Für eine erfolgreiche Umsetzung der Ausbildungsmessen sowie der Entwicklung weiterer Ideen trifft sich das Team regelmäßig in seiner Freizeit, um gemeinsam an diesem Herzensprojekt zu arbeiten.

Den Grundstein für diese Idee legten Markus Wasserle und Jonas Pioch, die Netzwerke für junge Menschen schaffen wollten. Netzwerke die garantieren, dass auch in konjunkturschwachen Zeiten kein Jugendlicher ohne Ausbildungs- oder Studienplatz bleibt. Es war Ihre Idee, mit einer Ausbildungsmesse in Ihrer Heimatregion Landsberg, die Unternehmen in der Region miteinander zu vernetzen, sie mit Schülern zusammen zu bringen und jungen Leuten lokale Karrierechancen aufzuzeigen.

Geschäftsstelle

Bauinnung Landsberg
Waitzinger Wiese 1
86899 Landsberg

Tel.: 08191 / 59020
Fax: 08191 / 32180
info(at)khs-landsberg.de

BestCar als Leistungsprämie

Das BestCar wurde als Leistungsprämie von der Bauinnung Landsberg initiiert und wird durch Förderer großzügig unterstützt.